Werbeangebot Vorlage – sofort einsatzbereites Muster
Diese Werbeangebot Vorlage unterstützt Unternehmen, Agenturen und Freiberufler dabei, Werbeleistungen klar, nachvollziehbar und professionell anzubieten. Sie enthält Angaben zu Auftraggeber, Leistungsumfang, Medien, Preisen, Laufzeit, Zahlungsbedingungen und Annahme des Angebots.
Ein schriftliches Werbeangebot schafft eine verlässliche Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Werbedienstleister. Es beschreibt die geplanten Maßnahmen, den Leistungsumfang, die Kosten und die zeitlichen Rahmenbedingungen. Dadurch können Missverständnisse vor Beginn einer Kampagne deutlich reduziert werden. Die Vorlage eignet sich für Agenturen, Medienunternehmen und selbstständige Kreative.
Zweck eines Werbeangebots
Ein Werbeangebot dient dazu, konkrete Werbeleistungen zu einem bestimmten Preis anzubieten. Es kann Maßnahmen wie Anzeigen, Social-Media-Kampagnen, Gestaltung, Produktion, Media-Planung oder die Schaltung digitaler Werbung umfassen.
Anders als eine unverbindliche Kostenindikation sollte ein Angebot klar erkennen lassen, welche Leistungen enthalten sind und unter welchen Bedingungen es angenommen werden kann.
Wesentliche Angaben im Angebot
Je genauer die Beschreibung der Leistungen ist, desto besser lassen sich Umfang, Erwartungen und Vergütung später nachvollziehen. Besonders bei Kampagnen mit mehreren Kanälen sollten einzelne Positionen getrennt aufgeführt werden.
| Feld | Zweck | Häufiger Fehler |
|---|---|---|
| Angebotsnummer | Erleichtert Zuordnung und Verwaltung | Keine eindeutige Kennzeichnung |
| Leistungsbeschreibung | Definiert die vereinbarten Werbemaßnahmen | Zu allgemeine Formulierungen |
| Preis und Umsatzsteuer | Zeigt Nettobetrag, Steuer und Gesamtbetrag | Unklare Preisbasis |
| Leistungszeitraum | Legt Beginn, Dauer und Endtermin fest | Fehlende Laufzeit |
| Zahlungsbedingungen | Regelt Fälligkeit und Zahlungsweg | Kein konkretes Zahlungsziel |
Leistungen präzise abgrenzen
Formulieren Sie, welche Werbemittel erstellt oder geschaltet werden, auf welchen Kanälen sie erscheinen und welche Mengen, Formate oder Laufzeiten gelten. Nicht enthaltene Leistungen, etwa Druckkosten, Werbebudget oder nachträgliche Änderungen, sollten ebenfalls genannt werden.
Preise und Werbebudget darstellen
Das Angebot sollte zwischen Honorar, Fremdkosten und Media-Budget unterscheiden. So wird transparent, ob beispielsweise Kosten für Anzeigenplätze, Produktion, Lizenzen oder externe Dienstleister bereits im Gesamtpreis enthalten sind.
- Nettohonorar für Konzeption, Gestaltung oder Beratung
- Media-Budget für gebuchte Werbeflächen oder Anzeigen
- Produktionskosten für Druck, Foto, Video oder Ton
- Zusatzkosten für Korrekturen außerhalb des vereinbarten Umfangs
- Umsatzsteuer und daraus resultierender Gesamtbetrag
Bearbeitbare Vorlage
Dokumentvorlage
WERBEANGEBOT
Angebotsnummer: ____________________
Ort, Datum: ____________________, den ____________________
Anbieter:
Unternehmen/Name: ____________________
Adresse: ____________________
Vertreten durch: ____________________
E-Mail / Telefon: ____________________
Auftraggeber:
Unternehmen/Name: ____________________
Adresse: ____________________
Vertreten durch: ____________________
E-Mail / Telefon: ____________________
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir unterbreiten Ihnen folgendes Angebot für die nachstehend beschriebenen Werbeleistungen:
| Position | Leistung / Konzept | Menge / Umfang | Zeitraum | Netto-Preis |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ____________________ | ____________________ | ____________________ | ____________________ EUR |
| 2 | ____________________ | ____________________ | ____________________ | ____________________ EUR |
| 3 | ____________________ | ____________________ | ____________________ | ____________________ EUR |
| 4 | ____________________ | ____________________ | ____________________ | ____________________ EUR |
| Zwischensumme netto | ____________________ EUR | |||
| Umsatzsteuer ____ % | ____________________ EUR | |||
| Gesamtbetrag brutto | ____________________ EUR | |||
Leistungsbeginn: ____________________
Leistungsende: ____________________
Angebotsgültigkeit bis: ____________________
Zahlungsziel: ____________________
- Der Anbieter erbringt die in diesem Angebot aufgeführten Werbeleistungen im vereinbarten Umfang.
- Zusätzliche Leistungen, Änderungen oder Korrekturen außerhalb des vereinbarten Umfangs bedürfen einer vorherigen Abstimmung und können gesondert berechnet werden.
- Fremdkosten, insbesondere Media-Budgets, Produktionskosten und Lizenzgebühren, sind: ____________________.
- Die Vergütung wird nach Maßgabe der genannten Zahlungsbedingungen fällig.
- Die Annahme dieses Angebots erfolgt durch schriftliche Bestätigung des Auftraggebers.
Besondere Vereinbarungen:
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Mit Unterzeichnung bestätigt der Auftraggeber die Annahme dieses Angebots.
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Ort, Datum
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Anbieter – Unterschrift
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Auftraggeber – Unterschrift
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Laufzeit, Freigaben und Änderungen
Benennen Sie den geplanten Leistungszeitraum sowie Fristen für die Freigabe durch den Auftraggeber. Bei zeitkritischen Kampagnen ist es sinnvoll, Abhängigkeiten von gelieferten Unterlagen, Motiven oder Zugangsdaten ausdrücklich aufzunehmen.
Umgang mit Änderungswünschen
Vereinbaren Sie die Anzahl eingeschlossener Korrekturschleifen und die Abrechnung zusätzlicher Änderungen. Dies hilft, den vereinbarten Preisrahmen zu schützen und die Projektplanung realistisch zu halten.
Empfehlung: Lassen Sie die Annahme des Angebots immer in Textform bestätigen und bewahren Sie die bestätigte Fassung zusammen mit allen Anlagen auf.
So wird das Angebot verwendet
Prüfen Sie vor dem Versand alle Angaben zu Parteien, Leistungen, Preisen und Fristen. Ergänzen Sie bei Bedarf projektspezifische Regelungen, etwa zu Nutzungsrechten, Geheimhaltung oder Stornierung.
- Auftraggeber und Angebotsdaten vollständig eintragen.
- Werbeleistungen nach Positionen und Umfang beschreiben.
- Preise, Steuern, Laufzeit und Zahlungsbedingungen prüfen.
- Angebot versenden und die Annahme dokumentieren.
Häufig gestellte Fragen
Ist ein Werbeangebot bereits ein Vertrag?
Ein Angebot kann nach seiner Annahme einen Vertrag begründen, wenn die wesentlichen Vertragsbestandteile ausreichend bestimmt sind. Die rechtliche Wirkung hängt vom Inhalt, der Annahme und dem anwendbaren Recht ab.
Wie lange sollte ein Angebot gültig sein?
Eine angemessene Angebotsfrist hängt vom Projekt ab. Häufig werden 14 bis 30 Tage gewählt; bei stark schwankenden Media- oder Produktionskosten kann eine kürzere Frist sinnvoll sein.
Müssen Preise netto oder brutto angegeben werden?
Die Preisdarstellung richtet sich unter anderem danach, ob sich das Angebot an Unternehmer oder Verbraucher richtet. Eine klare Aufschlüsselung von Nettobetrag, Umsatzsteuer und Gesamtbetrag erhöht die Transparenz.