Fertige Vorlage für einen Website-Kostenvoranschlag
Diese Vorlage für einen Website-Kostenvoranschlag hilft Agenturen, Freelancern und Dienstleistern, Webprojekte transparent anzubieten. Sie enthält Felder für Leistungsumfang, Einzelpreise, Zahlungsbedingungen, Projektlaufzeit, Annahmefrist sowie Angaben zu Auftraggeber und Anbieter.
Ein Website-Kostenvoranschlag schafft eine klare Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Auftraggeber. Er beschreibt die geplanten Leistungen, die Preise, den zeitlichen Rahmen und die Zahlungsmodalitäten. Dadurch lassen sich spätere Missverständnisse über Umfang, zusätzliche Arbeiten oder Fälligkeiten deutlich reduzieren. Die Vorlage eignet sich für Webdesigner, Entwickler, Agenturen und selbstständige Dienstleister.
Zweck und Bedeutung des Kostenvoranschlags
Ein Kostenvoranschlag für eine Website ist ein schriftliches Angebot für die Erstellung, Überarbeitung oder technische Betreuung einer Internetpräsenz. Er zeigt nachvollziehbar, welche Arbeitsschritte kalkuliert wurden und welche Kosten dafür anfallen.
Je genauer die Leistungsbeschreibung formuliert ist, desto besser können beide Parteien prüfen, was zum vereinbarten Projekt gehört. Insbesondere bei individuellen Webprojekten sollten Annahmen und Abgrenzungen ausdrücklich genannt werden.
Abgrenzung zum verbindlichen Vertrag
Ein Kostenvoranschlag kann je nach Formulierung unverbindlich oder verbindlich sein. Wird er vom Auftraggeber angenommen, kann daraus ein Vertrag entstehen; deshalb sollten Gültigkeitsdauer, Umfang und Bedingungen eindeutig festgehalten werden.
Wesentliche Angaben im Angebot
Der Dokumentkopf sollte die vollständigen Kontaktdaten von Anbieter und Auftraggeber, eine Angebotsnummer sowie Ort und Datum enthalten. Auch eine klare Projektbezeichnung erleichtert die spätere Zuordnung.
| Feld | Zweck | Häufiger Fehler |
|---|---|---|
| Angebotsnummer | Eindeutige Zuordnung und Nachverfolgung | Keine fortlaufende oder doppelte Nummerierung |
| Leistungsumfang | Beschreibt die vereinbarten Arbeiten | Unklare Begriffe wie „komplette Website“ |
| Preisangabe | Zeigt Netto-, Steuer- und Bruttobeträge | Steuern oder Währung nicht ausweisen |
| Ausführungsfrist | Definiert den geplanten Zeitrahmen | Abhängigkeit von Zuarbeiten nicht nennen |
| Gültigkeitsdauer | Begrenzt die Annahme des Angebots | Kein Ablaufdatum festlegen |
Leistungsumfang präzise beschreiben
Die einzelnen Positionen sollten konkret benannt werden, etwa Konzeption, Gestaltung, Programmierung, Einrichtung eines Content-Management-Systems, Inhalteingabe, Tests oder Schulung. Für jede Position können Menge, Einheit, Einzelpreis und Gesamtpreis angegeben werden.
Nicht enthaltene Leistungen
Ebenso wichtig ist die Benennung von Leistungen, die nicht im Preis enthalten sind. Dazu können Texte, Fotos, Übersetzungen, Hosting, Domainkosten, rechtliche Prüfung, externe Lizenzen oder laufende Wartung gehören.
- Umfang und Anzahl der zu erstellenden Unterseiten
- Responsive Darstellung für mobile Endgeräte
- Anzahl der enthaltenen Korrekturschleifen
- Bereitstellung von Texten, Bildern und Zugangsdaten durch den Auftraggeber
- Kosten für Drittanbieter, Lizenzen und Zahlungsdienstleister
Bearbeitbare Vorlage
Dokumentvorlage
KOSTENVORANSCHLAG FÜR EINE WEBSITE
Angebotsnummer: ____________________
Ort, Datum: ____________________, den ____________________
Anbieter
Name/Firma: ____________________
Adresse: ____________________
PLZ/Ort: ____________________
E-Mail: ____________________
Telefon: ____________________
Steuernummer/USt-IdNr.: ____________________
Auftraggeber
Name/Firma: ____________________
Vertreten durch: ____________________
Adresse: ____________________
PLZ/Ort: ____________________
E-Mail: ____________________
Telefon: ____________________
Projektbezeichnung: ____________________
Für die nachstehend beschriebene Erstellung bzw. Überarbeitung einer Website unterbreitet der Anbieter folgenden Kostenvoranschlag:
| Pos. | Leistung / Beschreibung | Menge | Einzelpreis netto | Gesamtpreis netto |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Konzeption und Projektplanung: ____________________ | ____________________ | ____________________ | ____________________ |
| 2 | Webdesign und Gestaltung: ____________________ | ____________________ | ____________________ | ____________________ |
| 3 | Programmierung / technische Umsetzung: ____________________ | ____________________ | ____________________ | ____________________ |
| 4 | Inhalteingabe / Suchmaschinen-Grundeinstellungen: ____________________ | ____________________ | ____________________ | ____________________ |
| 5 | Sonstige Leistung: ____________________ | ____________________ | ____________________ | ____________________ |
| Zwischensumme netto | ____________________ | |||
| Umsatzsteuer ______ % | ____________________ | |||
| Gesamtbetrag brutto | ____________________ | |||
Geplanter Projektbeginn: ____________________
Voraussichtliche Fertigstellung: ____________________
Gültig bis: ____________________
Zahlungsbedingungen: ____________________
Nicht enthaltene Leistungen: ____________________
- Der Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus den vorstehend aufgeführten Positionen und schriftlich bestätigten Ergänzungen.
- Der Auftraggeber stellt erforderliche Inhalte, Bildmaterial, Freigaben und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung.
- Zusätzliche Leistungen oder Änderungen werden nur nach vorheriger Abstimmung und gesonderter Vergütung ausgeführt.
- Vereinbarte Fristen können sich angemessen verschieben, wenn erforderliche Mitwirkungen oder Freigaben nicht rechtzeitig erfolgen.
- Mit Annahme dieses Kostenvoranschlags bestätigt der Auftraggeber die oben genannten Preise und Bedingungen.
____________________, den ____________________
______________________________
Unterschrift Anbieter
______________________________
Unterschrift Auftraggeber
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Preise, Steuern und Zahlungsbedingungen
Preise sollten transparent als Netto- und Bruttobetrag ausgewiesen werden, soweit dies rechtlich und steuerlich erforderlich ist. Bei mehreren Leistungen ist eine tabellarische Aufschlüsselung besonders sinnvoll.
Vereinbaren Sie außerdem die Zahlungsweise, beispielsweise eine Anzahlung bei Auftragserteilung, eine Teilzahlung nach einem Projektmeilenstein und den Restbetrag nach Abnahme. Zusätzliche Leistungen sollten nur nach gesonderter Beauftragung abgerechnet werden.
Empfehlung: Halten Sie Änderungen des Leistungsumfangs immer schriftlich fest, bevor zusätzliche Arbeiten begonnen werden.
Fristen, Mitwirkung und Abnahme
Die Projektlaufzeit hängt häufig davon ab, wann der Auftraggeber Inhalte, Freigaben und technische Zugänge liefert. Daher sollte der Kostenvoranschlag festhalten, dass vereinbarte Termine sich bei verspäteter Mitwirkung angemessen verschieben können.
Für die Abnahme ist es sinnvoll, einen überprüfbaren Zustand zu definieren, etwa die Veröffentlichung auf einer Testumgebung oder die Bereitstellung der vereinbarten Funktionen. Mängel sollten innerhalb einer festgelegten Frist mitgeteilt werden.
- Anforderungen und Unterlagen vom Auftraggeber einholen.
- Leistungen, Annahmen und Ausschlüsse schriftlich festlegen.
- Preise, Steuern, Zahlungsplan und Fristen eintragen.
- Angebot prüfen, unterzeichnen und fristgerecht annehmen lassen.
Häufige Fragen
Wie lange sollte ein Website-Kostenvoranschlag gültig sein?
Eine angemessene Gültigkeitsdauer kann frei festgelegt werden. Häufig werden Zeiträume von 14 oder 30 Tagen verwendet, damit Preisgrundlagen und Ressourcenplanung nicht unbegrenzt offenbleiben.
Müssen Änderungen nach Angebotserteilung dokumentiert werden?
Ja. Änderungen an Funktionen, Seitenumfang, Inhalten oder Fristen sollten schriftlich bestätigt werden. So bleibt nachvollziehbar, ob zusätzliche Vergütung oder eine Terminverschiebung erforderlich ist.
Ist eine Anzahlung bei Webprojekten zulässig?
Eine Anzahlung kann vereinbart werden, wenn sie im Angebot oder Vertrag klar geregelt ist. Höhe, Fälligkeit und weitere Zahlungsstufen sollten für beide Seiten verständlich formuliert sein.